Unsere Sinne, unsere Wahrnehmung und der Sinn fürs Leben
Unsere Sinne sind sogenannte Wahrnehmungsorgane. Mit unseren Sinnen nehmen wir die Welt wahr. Man könnte auch sagen, unsere Sinne schenken und liefern uns Informationen. Sie sind eine Art Kommunikationsorgane. Es findet Austausch statt zwischen uns und der Welt.
Zum Beispiel zwischen uns und einem Bild, oder zwischen uns und einem Apfel, den wir essen und schmecken. Einem Lied, das wir hören, einem Gegenstand, den wir berühren.
Ein Bild, das wir anschauen, gibt und Auskunft über den Inhalt des Bildes, wir sehen die Farben, Formen usw. Wir sehen, was abgebildet ist. Essen wir etwas, schmecken wir, ob es gut, fein und frisch ist, oder ob es verdorben und nicht mehr gut ist. Oder durch Berühren eines Gegenstandes, z.B. eines Steines oder Baumes, erfahren und spüren wir, wie es sich anfühlt, z.B. rau, kühl, glatt, samtig, erdig, stabil, spitzig oder weich usw.
Umgangssprachlich sprechen wir meistens von 5 Sinnen. Was sind unsere 5 Sinne?
Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten
Augen >
sehen > visuelle Wahrnehmung
Ohren >
hören > auditive Wahrnehmung
Nase >
riechen > olfaktorische Wahrnehmung
Mund >
schmecken > gustatorische Wahrnehmung
Haut >
tasten > haptische Wahrnehmung
Die traditionellen 5 Sinne sind sozusagen Körpersinne und wir nehmen damit in der Regel Physisches, Materielles, in der physischen Welt Vorhandenes wahr. Früchte, Bilder, Landschaften, andere Menschen, Gegenstände, Wind, Regen, Musik u.v.m.
Auch gibt es in unserer alltäglichen Sprache viele Worte, wo der Sinn darin vorkommt, zum Beispiel:
Das macht Sinn, sinnvoll, nicht bei Sinnen sein bzw. nicht Herr seiner Sinne sein, versinnbildlichen, sinnentleert, sinnhaft, feinsinnig, Körpersinne, Hellsinne, Sinnesorgan, Gleichgewichtssinn, Sinn für Ästhetik, Sinnbild, sinnieren, sinnstiftend, Sinnlichkeit, Gesinnung, Frohsinn, Schwachsinn, Sinnesreiz, Lebenssinn u.v.m.
Im Bereich der Intuition spricht man meist von den sogenannten «Hellsinnen» und oder von der feinstofflichen (auch feinsinnigen, sensitiven) Wahrnehmung. Oder von der intuitiven Wahrnehmung.
Was sind die Hellsinne und die feinstoffliche Wahrnehmung?
Also ich würde es so beschreiben: Die 5 vorher aufgezählten Sinne gibt es auch noch sogenannt «übersinnlich» bzw. feinstofflich. Oder anders ausgedrückt: Wir können mit unseren Sinnen sowohl Physisches als auch Feinstoffliches wahr-nehmen. Wenn wir mit unseren Sinnen feinstofflich wahrnehmen, spricht man meist von den «Hellsinnen» - es sind dies:
Hellsehen, Hellhören, Hellriechen, Hellschmecken, Hellfühlen
Es gibt noch mehr Sinne und Hellsinne, aber mehr dazu später.
Wir können also mit unseren Sinnen nicht nur die physische Welt und Materielles wahrnehmen, wie den Wind auf der Haut, feines Essen im Mund, ein Bild an der Wand usw., sondern auch Feinstoffliches, Übersinnliches, Unsichtbares. Die feinstoffliche Welt, die geistige und unsichtbare Welt. Damit das nun nicht «zu spooky» klingt, möchte ich ein paar ganz alltägliche, praktische Beispiele nennen. Ganz alltäglich sind zum Beispiel die Gefühle. Man kann Gefühle nicht physisch anfassen wie einen Apfel, dennoch sind sie ganz real da. Trauer, Angst, Wut, Freude. Gefühle und Emotionen sind zwar nicht materiell, zeigen sich aber dennoch oft physisch. Wir fühlen sie oft körperlich. Sprich die Gefühle und Emotionen bringen wir auf die eine oder andere Weise über unseren physischen Körper zum Ausdruck, wie lachen, weinen, hibbelig oder angespannt sein usw.
Feinstofflich wahrnehmen, mit den Hellsinnen, kann auch bedeuten, dass wir innere Bilder sehen, vor unserem sogenannt «geistigen Auge» bzw. innerlich - man spricht auch oft vom sogenannt «dritten Auge» - es befindet sich dort, wo hinduistische Frauen den Punkt tragen, zwischen den Augen, oben am Nasenrücken bzw. unten und in der Mitte der Stirn. Man sieht also Bilder, die nicht real physisch an einer Wand hängen ☺ Die Bilder entstehen, ja bilden sich quasi in uns. Bilder, die sich in unserem Inneren bilden und kreieren, zum Beispiel wenn uns jemand etwas erzählt. Vielleicht erzählt uns jemand etwas von den Ferien, vom Strand, dem Meer, und dann sehen wir einen Strand und ein Meer vor unserem inneren, geistigen Auge. Auch wenn wir selbst gerade nicht physisch am Strand und am Meer sind und es vor uns sehen.
Man nennt das auch die Fähigkeit oder Kraft der Imagination. Die Fähigkeit, zu imaginieren. Man könnte auch vom Sinn der Imagination sprechen.
Oder uns erzählt jemand von einem traurigen Ereignis oder einem Sturz vom Fahrrad, und dann ist es möglich, dass wir selbst traurig werden oder den Schmerz vom Sturz kurzzeitig an uns selbst am/im Körper fühlen. Weil wir uns ins Gesagte und ins Gegenüber «hineinversetzen» können. Oder es erzählt uns jemand von einem feinen Essen und dann läuft uns selbst das Wasser im Munde zusammen und wir bekommen Hunger, nicht, weil wir gerade an einem feinen Essensstand vorbeigehen, sondern einfach durch die Erzählung unseres Gegenübers.
Intuition und feinstoffliche Wahrnehmung bedeutet auch, man sieht, fühlt, hört, liest zwischen den Zeilen, hinter das Gesagte und Erzählte. Geht über das Physische hinaus. Die feinstoffliche Wahrnehmung, unser Bewusstsein, löst sich hier ein wenig vom Leib, ist nicht mehr ganz so stark im Körper «verkrallt» oder verankert, wie die physische Wahrnehmung, und wird mehr ins Seelische, Geistige und Feinstoffliche gewendet und ausgerichtet.
Mit unserer feinstofflichen Wahrnehmung nehmen wir also die feinstoffliche, nicht physisch greifbare Welt wahr. Auch die Seele eines Menschen. Den inneren Zustand. Stimmungen. Manchmal sagt uns vielleicht jemand, es gehe ihm blendend, aber wir spüren genau, dass dem nicht so ist. Wir spüren, fühlen, wie es wirklich ist. Ob es ihm gerade gut geht oder nicht. Oder wir nehmen die Energie, Ausstrahlung von Orten, Städten, Landschaften, Tieren, Blumen, Pflanzen wahr. Auch über die Entfernung ist das möglich.
Wir können auch Musik hören, ohne dass wir gerade wirklich Musik hören. Ihr kennt das bestimmt alle, dass einem manchmal «ein Lied nachläuft» - sprich, man hört innerlich die ganze Zeit das eine Lied, das vielleicht im Radio gerade ständig gespielt wird. Man hört es, ohne gerade richtig Radio zu hören. Oder manchmal schreibt man sich Nachrichten, und man schreibt vielleicht zurück «das klingt gut» obwohl es ja eigentlich beim Lesen nicht «klingt», aber oft liest man etwas nicht nur, sondern nimmt es so auf, als würde einem diese Person das gerade erzählen, man liest und hört innerlich die Stimme der Person, die uns schreibt. So erklingen und erweckt man also Buchstaben zum Leben 😊
Ja, und so, wie man beispielsweise Orte oder Menschen vor dem geistigen Auge wahrnehmen und sehen kann, auch wenn man gerade nicht dort ist oder dieser Mensch gerade nicht physisch da ist, so ist das auch mit Menschen, die verstorben sind. Die nicht mehr physisch unter uns sind. Sie sind dennoch noch da, auf gewisser Ebene. Feinstofflich. Die Seele, die Essenz eines Menschen geht nicht verloren. So, wie wir schon da waren, bevor wir auf diese Erde und in den Bauch unserer Mutter gekommen sind, so sind wir auch nach unserem körperlichen Tod nicht einfach weg (vom Fenster) und verloren. Wir lösen uns nicht in ein Nichts auf, sondern wir sind auf andere Art lebendig und wieder dort, wo wir vor unserer Geburt waren, in der feinstofflichen Welt. Ohne physisch-materiellen Körper. Ohne «Terranautenanzug» ☺
Wir sind übrigens mit einem Teil bzw. zwei Teilen von uns auch jede Nacht in der feinstofflichen Welt unterwegs. Denn wenn wir schlafen, bleiben wir nicht komplett im Bett liegen. Nur der physische Leib und der Ätherleib (auch Lebensleib, Energieleib genannt) bleiben in der Nacht im Bett liegen. Man sagt manchmal dem nächtlichen Schlaf auch «der kleine Tod». Daher ist es tatsächlich auch sehr sinnvoll, vor dem Schlafengehen zu beten und um eine gute, gesegnete und erholsame Nacht zu bitten und dass uns z.B. unser persönlicher Schutzengel beschützt, während wir schlafen. Denn unser Astralleib (auch Seelenleib, Gefühlsleib, Sternenleib genannt) und unser Ich-Leib verlassen den physischen Leib jede Nacht, um sich zu erholen und aufzutanken in der feinstofflichen Welt/Heimat. Und wenn wir aufwachen, kommen diese beiden Leiber wieder zurück. Diese Leiber sind über die sogenannte unsichtbare Silberschnur, die von unserer Milz ausgeht, mit unserem Körper verbunden. Du kannst es dir so vorstellen, wie wenn du einen Drachen steigen lässt (diese Papierdrachen, die man als Kind gerne gebastelt hat mit z.B. zwei Stecken und Zeitungspapier) – in der Nacht lassen wir den Astral- und Ich-Leib in die Lüfte steigen, sich vom Körper lösen, lockern, herumreisen und sie bleiben über die unsichtbare Silberschnur mit dem Körper verbunden, sodass diese beiden Leiber am Morgen den Weg auch wieder zurück in unseren phys. Leib finden. In den richtigen, den unseren physischen Leib. Daher die unsichtbare Verbindung. Auch da wachen die Engel und Gott über uns und sind da. Nicht, dass plötzlich ein fremder Astralleib oder sonst etwas in uns schlüpft.
Früher waren sich die Menschen über solche «Vorgänge» und feinstofflichen Ebenen noch viel eher/mehr bewusst, und ich vermute, deswegen sind auch die verschiedenen schönen Abendgebete entstanden. Und es ist auch sinn- und wertvoll, mit Kindern zusammen zu beten vor dem Schlafengehen. Denn speziell Kinder sind sich solchen Ebenen und Vorgängen auch meist noch sehr bewusst, bewusst auf unbewusster Ebene vielleicht und das ist auch der Grund, wieso viele Kinder Angst haben vor der Dunkelheit, vor dem Schlafengehen, und z.B. Monster oder Gespenster sehen, oder irgendwelche feinstofflichen Gestalten. Denn kleine Kinder, die noch nicht lange auf der Erde sind, kommen ja aus der feinstofflichen Welt und nehmen diese unsichtbare Welt meist noch sehr wahr. Die guten und aber vielleicht auch die weniger guten Wesen und Gestalten. Viele Kinder haben ja auch unsichtbare Freunde. Unsichtbare aber real feinstofflich existierende Freunde.
Es gibt übrigens ja auch Autisten (mit frühkindlichem Autismus) über die gesagt wird, dass sie ganz in ihrer eigenen Welt leben. Ich hatte und habe manchmal den Eindruck, dass diese Menschen die feinstoffliche Welt viel mehr wahrnehmen. In ihr sind, leben und verweilen. Und telepathisch kommunizieren können. Ohne Worte. Ich habe das auch schon ganz real beobachtet zwischen meiner Schwester Michèle und einem Autisten. Beide können nicht mit Worten sprechen. Aber wenn die zwei zusammen in einem Raum sind, merkt man, dass da nicht einfach Nichts ist, die Stille nicht «tot» und leer ist, sondern dass diese Stille lebendig ist, kommunikativ, dass da Informationen hin- und herfliessen ohne Worte. Und natürlich gibt es das auch zwischen uns anderen Menschen, dass wir ohne Worte miteinander kommunizieren können. Dass Austausch stattfindet.
Mir kam vor längerer Zeit noch ein Gedanke zum Thema «Neurodivergenz» - ich habe den Eindruck, dass immer mehr Menschen «neurodivergent» sind. Ich glaube, das ist der ganz natürliche Lauf der Dinge. Und eine gute, positive Entwicklung. Lange Zeit war alles sehr «begrenzt» und auf die Materie ausgerichtet. Linear, teils starr, begrenzt in Raum und Zeit. Raum und Zeit sind aber der materiellen Welt, der 3D-Welt, angehörig. Manchmal heisst es ja, Raum und Zeit sind relativ. Auch in der Bibel heisst es, wie ich finde, treffend, dass ein Tag wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag.
Da wir Menschen Geist, Seele und feinstoffliche Leiber/Ebenen besitzen, sprich wir multidimensional und nicht eindimensional sind, entwickeln wir auch zunehmend multidimensionale Wahrnehmungsfähigkeiten. Die Erde und wir Menschen entwickeln uns. Und weil es im Feinstofflichen Raum und Zeit in dem Sinne nicht gibt, nehmen immer mehr Menschen mehr auf einmal wahr, vielfältiger, flexibler, ganzheitlicher und auch gleichzeitiger. Unser Körper, unsere Nerven entwickeln sich, es entstehen feiner vernetzte, feldförmigere Wahrnehmungsfähigkeiten. Wir können teils sogar auf mehreren Zeitlinien gleichzeitig unterwegs sein und parallel, vielfältig, gleichzeitig wahrnehmen.
Für unseren Geist ist das vielleicht ein Kinderspiel, weil er nicht an Raum und Zeit gebunden ist, er ist flink und schnell, aber für unseren Körper nicht so sehr, für den Körper ist das neu, herausfordernd, teils überfordernd und der Körper ist im Gegensatz zu unserem Geist und unserer Seele an Raum und Zeit gebunden.
Diese Art von Wahrnehmung, die heute als «neurodivergent» bezeichnet wird, und immer häufiger wird, ist meiner Wahrnehmung nach die Zukunft, die Wahrnehmung der neuen Zeit. Und kein Fehler oder Manko.
Wir waren vorher bei den Hellsinnen. Hell kann man auch mit klar übersetzen. Hellsehen zum Beispiel heisst auf gewisser Ebene nichts anderes, als klar zu sehen. Eine Situation zu sehen, so, wie sie wirklich ist, in ihrer Ganzheit, mit all ihren Fassetten.
Nebst den schon genannten Hellsinnen gibt es noch das Hellwissen. Das kennt sicherlich jeder von euch, dass man manchmal einfach etwas weiss, obwohl man es nicht weiss. Plötzlich, intuitiv fällt einem das Wissen zu. Man ist plötzlich im Besitz eines Wissens, das man sich nicht selbst durch Lernen, Nachschlagen, Googeln o.ä. angeeignet hat. Plötzlich ist da aus dem «Nichts» ein tiefes inneres Wissen da, das kein Raum für Zweifel lässt.
Und vor einigen Jahren entdeckte und hörte ich noch von einem weiteren Sinn. Einem Sinn, der im Begriff ist, zum Hellsinn zu werden. Wo ich das Gefühl habe, dass wir eingeladen sind, diesen Sinn zum Hellsinn zu entwickeln und zu kultivieren.
Es ist das Denken, das zum Helldenken werden kann. Das Denken möchte und kann eigenständig und bewusst werden. Hell und klar. Das Denken möchte sich aus dem Morast der Schwere, der «toten Materie» und des Materialismus erheben. Möchte lebendig werden. Schöpferisch. Wir dürfen lernen, lebendig zu denken, nicht nur materiell, unlebendig, begrenzt, eingeschränkt. Wir möchten nicht «gedacht werden» von irgendwelchen Kräften oder Wesen, wie ferngesteuert, sondern wir sind eingeladen, selbst zu denken. «Herr unseres Denkens» zu sein.
Ich glaube und mache die Erfahrung, je mehr wir mit unseren Sinnen bewusst und feinsinnig durchs Leben gehen, desto lebendiger wird es. Also das Leben. Und auch unser Denken. Alles. Und das Leben wird im wahrsten Sinne des Wortes sinnvoller. Wenn wir zum Beispiel eine Blume sehen, oder einen Stein, können wir mit der Zeit nicht nur mehr einfach den Stein als «tote unlebendige Materie» wahrnehmen, der einfach so in der Gegend herumliegt, sondern als lebendiges Wesen. Jeder Stein, jede Blume, alles in der Schöpfung Gottes hat seinen/ihren ganz eigenen Charakter, ein eigenes Wesen. Ein Amethyst zum Beispiel strahlt eine ganz andere Qualität aus, nebst einer anderen Farbe und Form, wie z.B. ein Rosenquarz oder Bergkristall.
Gott hat uns eine lebendige, lebende Welt erschaffen und geschenkt. Und auch uns lebendig erschaffen und jeden einzelnen von uns ins Leben «gerufen». Oder gesungen, gesummt vielleicht. Unser Körper, mit unserem Geist und unserer einzigartigen Seele ist ein absolutes Wunderwerk. Es übertrifft jede (gerade entstehende und schon vorhandene) «KI».
Mich wundert es ehrlichgesagt ab und zu ein wenig, und macht mich nachdenklich, wie «leicht» gewisse Menschen sich der KI zuwenden, ihr glauben und vertrauen, sich mit ihr sogar unterhalten, ja ganze Gespräche führen, teils mehr als mit anderen lebendigen Menschen oder mit dem lebendigen Gott. Bitte nicht falsch verstehen, die KI kann uns sicherlich in einigen Bereichen auch dienen. Ich sage nicht, dass wir uns technologischen Fortschritten verschliessen sollen oder müssen. Aber in dem Masse, wie sich die KI entwickelt, wäre es sicherlich sinnvoll, wenn auch wir Menschen uns entwickeln und vorhandenes, brachliegendes Potenzial kultivieren. Denn die KI übt auf gewisse Menschen eine so grosse Faszination aus, oder fast schon Hypnose, und bewirkt, dass manche Menschen ihren Sinn für sich selbst, ihren Eigensinn, ihr Denken, Fühlen und Wollen verlieren oder ablegen, über Bord werfen oder verkümmern lassen. All ihre wundervollen Schätze. Gleichzeitig fällt es gewissen bzw. oft diesen Menschen schwer, wahrzunehmen, dass es so etwas wie Gott gibt, die Quelle und Ursprung allen Lebens. Und dass man mit dem lebendigen Gott in Beziehung sein und in Kontakt treten kann. Dass man Gott genauso alles Fragen und mit ihm besprechen kann, wie mit einer KI. Und auch Antworten erhält. Eben über unsere (feinstofflichen) Sinne und Wahrnehmungsfähigkeiten.
Wir Menschen, wir von Gott erschaffenen und beseelten Wesen, übersteigen alle Geräte und materiellen Tools um Weiten, Welten und Lichtjahre. Wir benötigen keine implantierten Chips, KI, VR-Brillen oder dergleichen. Wir können unsere Sinne benutzen, anstatt sie verkümmern und links liegen zu lassen, bis sie eingehen wie Pflanzen, die nicht mehr gegossen und gepflegt werden.
Unser Körper, unsere Seele und Leiber freuen sich, wenn wir uns ihnen zuwenden.
Alles, was Gott erschaffen hat, trägt auch seine Handschrift, sein Wesen in sich. Den göttlichen Blueprint. Und so können wir auch mit ihm und seiner Schöpfung in Kontakt und Beziehung sein. Reintheoretisch ganz ohne Geräte. Ganz individuell, persönlich und eigensinnig. Da liegt riesiges Potenzial. Jesus Christus sagte ja auch, dass wir gleiche und noch mehr Wunder wirken können. Da ist also wirklich ganz viel Potenzial vorhanden.
Je mehr wir also unsere Sinne ausbilden und kultivieren, desto lebendiger werden auch die sogenannten Hellsinne bzw. die feinstoffliche Wahrnehmung. Auch die Intuition und Imagination.
Und nebst unseren Sinnen können wir auch unsere physischen Organe, wie das Herz, die Leber usw. kultivieren, auch sie sind Wahrnehmungsorgane, die in der Lage sind, nicht nur physisch, sondern auch feinstofflich wahrzunehmen. Bzw. sie tun es schon, denn auch sie haben eine feinstoffliche Seite. So sind auch die vielen schönen Sprichworte entstanden, wie: Ein Herz aus Gold haben, mir liegt ein Stein im Magen, Schmetterlinge im Bauch haben, mir ist etwas über die Leber gelaufen. Die Leber hat z.B. viel mit dem Element Wasser und der Trauer zu tun. Es kullern/ laufen ihr nämlich manchmal, wenn wir traurig sind, Tränen über die Leber, metaphorisch gesprochen. Und im Magen liegt ja nicht in echt ein Stein oder fliegen echte Schmetterlinge. Diese Sprichworte drücken aber dennoch Zustände und feinstoffliche Realitäten aus, die im feinstofflichen Teil der Organe real sind.
Der Körper ist das «Instrument», mit dem wir unser Leben erfahren und erleben. Er ist das Fundament. Das Portal. Sender und Empfänger. Oder in Computersprache ausgedrückt: Wir bestehen aus Hardware und Software.
Zu guter Letzt möchte ich noch erwähnen:
Das Wahrnehmen ist eine Art ein «Heilmittel».
Auf der energetisch-feinstofflichen Ebene werden Dinge durch Wahrnehmung angesprochen und in Bewegung versetzt. Die energetisch-feinstoffliche Seite unseres Körpers ist etwas Lebendiges und jede Energie ist eine Art geistiges Wesen. Wenn wir von jemandem aufrichtig, liebevoll und in unserem Wesen erkannt, wahrgenommen und gesehen werden, hat das auf uns eine erweckende, heilsame Wirkung. Auch auf Pflanzen, Steine usw. Es wirkt ein bisschen so, wie wenn uns jemand vom Wasser des Lebens reicht. Wir blühen auf und freuen uns.
Manchmal merkt man das gut bei z.B. älteren Menschen, die viel allein sind und nicht viel Besuch erhalten. Wenn dann jemand Liebevolles vorbeikommt, sie sieht und wahrnimmt, merkt man manchmal sehr berührend, wie (schnell) das Leben und die Lebendigkeit zurückkehren, sie bewusster und wacher werden. Und manchmal verschwinden sogar auch gewisse Symptome, zumindest in dieser Zeit.
Deshalb ist das liebevolle Wahrnehmen, Raum geben und halten etwas so Heilsames und Wichtiges. Und ist daher ein wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit. In meinen Beratungen und im Coaching.
Wir finden ins Sein, in die Entspannung, ins Aufblühen und in die Entfaltung.
In die Selbsterkenntnis. Ins Bewusstsein.
Und das Leben wird sinnvoll und lebendig ♥
